Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen

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NS-Dokumentationszentrum München·Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München

Die Veranstaltung beleuchtet die Verstrickungen zwischen nationalsozialistischer Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und der Hirnforschung. Gezeigt wird, wie Institute Tausende von Gehirnpräparaten beschafften und wie viele dieser Proben von Opfern der NS-‚Euthanasie‘, von jüdischen sowie nicht-jüdischen Opfern der Besatzung, Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiter*innen und Opfern der NS-Justiz stammten.

Vorgetragen werden die Ergebnisse eines von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Forschungsprojekts, in dem eine internationale unabhängige Gruppe von Historiker*innen mehr als 1900 Opfer identifizierte und die Grundlage für eine würdige Bestattung schuf. Die Präsentation umfasst wissenschaftliche Monografien und Gedenkbücher. Begrüßungs- und Impulsbeiträge kommen unter anderem von Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Prof. Dr. Patrick Cramer, Dr. Philipp Rauh und Dr. Max Buschmann.

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