„Wer bin ich, wenn ich nicht schreibe?“ – Rose Ausländer zum 125. Geburtstag

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Gasteig HP8·Hans-Preißinger-Straße 8, 81379 München

Mit über 3000 Gedichten dokumentiert Rose Ausländer ein Lebenswerk, in dem persönliches Erleben und dichterischer Ausdruck eng verwoben sind. Die Lyrikerin wuchs in der viersprachigen Bukowina auf und führte ein Leben zwischen New York, Galizien, Wien und Düsseldorf. Verhaftung durch den sowjetischen Geheimdienst, Einsperrung im Ghetto und das Überleben der Shoah prägten ihre Erfahrungshorizonte. Ihre Wortkunst reflektiert Exil-Erfahrungen und die Verarbeitung der Shoah. Für Rose Ausländer ist das Schreiben der Zugang zu ihrer Identität.

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