Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen und die Pluralisierung der Literatur (1990–2025)

bis

Gasteig HP8·Hans-Preißinger-Straße 8, 81379 München

Der radikale politische Wandel vom Totalitarismus zur Demokratie schlägt sich in Literatur und Kultur in vielerlei Formen nieder. Gleichzeitig treten Werke aus der Emigration auf, daneben sind Texte zu finden, die Jahrzehnte zuvor geschrieben wurden, aber durch Zensur blockiert waren. Zugleich erscheinen aktuelle Texte, sodass verschiedene zeitliche Schichten nebeneinander bestehen. Mit Verspätung werden geisteswissenschaftliche Strömungen der 1970er und 1980er Jahre wie die Postmoderne rezipiert, die die literarische Szene inspirieren und neue Formen etablieren, etwa im Werk von Jáchym Topol, Radka Denemarková, Jaroslav Rudiš oder Katerina Tucková.

KI-Zusammenfassung