Verüben und Verwerten
Die Aufführung stellt das Publikum als Teilnehmende eines fiktiven Workshops dar. Eine Leiterin erklärt, wie sich NS-belastete Familien- und Firmengeschichte gewinnorientiert nutzen lässt und zeigt, wie sich eigene Historie trotz verübter NS-Verbrechen profitabel einsetzen kann.
Der Künstler Franz Wanner untersucht die Lücke zwischen Realität und Selbstdarstellung der Bundesrepublik und thematisiert, wie Nazismus im heutigen Wirtschaftsliberalismus weiterwirkt. Die Produktion knüpft an die Ausstellung „Eingestellte Gegenwarten“ am Lenbachhaus an und setzt die Auseinandersetzung mit der alltäglichen Ausbeutungspraxis der NS-Gesellschaft durch Zwangsarbeit und deren gegenwärtigen Auswirkungen fort.
KI-Zusammenfassung
Termine
06.03.2027
07.03.2027