Sensing Sites: Koloniales Gedächtnis in Bayern. Wissensordnungen, Sammlungen und Leerstellen
Die Veranstaltung versammelt Vorträge über koloniale Verflechtungen und deren Nachwirkungen sowie über die kolonialen Provenienzen wissenschaftlicher Sammlungen. Im Fokus stehen Schwarze Geschichte, afrikanische Perspektiven und die Sichtbarmachung von Leerstellen in lokalen Erinnerungsorten sowie Fragen von Dekolonisierung und Restitution.
Ibrahima Sene, Germanist und Historiker für afrikanische Geschichte, beleuchtet Bayerns koloniale Verflechtungen und verbindet historische Forschung mit aktuellen Debatten um Dekolonisierung, Restitution und gesellschaftliche Teilhabe. Holger Stoecker analysiert die Bestände der Staatssammlung für Anthropologie München und zeigt, wie Provenienzforschung verborgene Zusammenhänge sichtbar macht und neue Perspektiven auf den Umgang mit kolonialem Erbe eröffnet.
Termine
28.11.2026