Mare – Eine Geschichte über letzte Dinge
Die Inszenierung erzählt von Maria Wiesbeck, genannt Mare, die mitten im Krieg den Hof verlässt und in hochalpiner Abgeschiedenheit bis zu ihrem Tod selbstbestimmt lebt. Im Rückblick auf ein Jahrhundert deutscher Geschichte ziehen Krieg, Nachkriegszeit und Gegenwart an ihr vorbei, während sie Begegnungen mit Deserteuren, Wilderern, Landvermessern und später Touristen erlebt.
Veronika von Quast verkörpert Mare in dieser poetisch verdichteten Produktion. Regie führt Tetiana Hubrii, die Mares Biografie mit den Erfahrungen ukrainischer Frauen verbindet. Das Stück nähert sich dem Tod ohne Pathos und fokussiert auf menschliche Nähe und Widerstandskraft.
KI-Zusammenfassung