Death in Venice
Die Oper erzählt von Gustav von Aschenbach, der aus einer Schaffenskrise nach Venedig flieht, sich in den polnischen Knaben Tadzio verliebt und schließlich an den Folgen einer Choleraepidemie stirbt. Die äußere Ruhe der Handlung steht im Kontrast zu einem mythologischen Symbolismus, der die Lagunenstadt als Allegorie des Verfalls deutet und den inneren Zerfall des Protagonisten spiegeln lässt.
Komponiert und choreografiert ist die Partitur von Benjamin Britten; es handelt sich um seine letzte Oper, die beim Aldeburgh Festival uraufgeführt wurde. Regisseur Vasily Barkhatov nimmt in seinem Münchner Debüt die subjektive Sicht des Protagonisten in den Blick. Das Objekt der Begierde wird von einem stummen Darsteller verkörpert und von neblig-fernen archaischen Schlagzeugmelodien begleitet.
Termine
16.07.2027
19.07.2027
23.07.2027
25.07.2027
28.07.2027