Münchner Philharmoniker: Schostakowitsch / Sibelius / Tschaikowsky
Jean Sibelius’ Violinkonzert entfaltet eine weite, stille Klanglandschaft von eisiger Schönheit. Der junge schwedische Geiger Daniel Lozakovich nimmt die reduzierte, zerbrechliche Solostimme eindringlich auf. Im Finalsatz wandelt sich die Stimmung abrupt zu einem wilden Tanz, der Solo und Orchester in virtuosen Strudel reißt und einst als „Polonaise für Eisbären“ bezeichnet wurde.
Peter I. Tschaikowsky präsentiert mit der »Pathétique« ergreifende Emotionen und ungehemmte Leidenschaft. Der triumphale Marsch des dritten Satzes kontrastiert stark mit dem langsamen, resignativen Adagio lamentoso des Schlusses.
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