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Felix Mendelssohn Bartholdy vertonte Goethes dramatische Ballade "Erste Walpurgisnacht" als ein kraftvolles Tongemälde. Der junge Komponist hatte ein besonderes Faible für den beschriebenen Hexenspuk und setzte Goethes Vorlage mit wilden Tänzen und archaisch-bedrohlichen Beschwörungsformeln musikalisch um. Das Ergebnis ist ein furioses, atmosphärisch dichtes Werk, das die sinnlichen Tänze und die bedrohlichen Beschwörungen klanglich verbindet. Durch den Einsatz kräftiger musikalischer Gesten entsteht ein eindrückliches, fast szenisches Geschehen, das Goethes Dramatik in Klang übersetzt.
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