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Die Aufführung stellt Franz Liszts monumentale Faust-Symphonie als musikalisches Gedankenexperiment vor. Jeder der drei Sätze widmet sich einer der Hauptfiguren aus Goethes Faust I und führt eindrucksvolle psychologische Tableaus vor Augen. Das Werk mündet in ein mystisches Chorfinale mit Solotenor.
Dem gegenüber steht Frank Martins Konzert für sieben Blasinstrumente, Pauken, Schlagzeug und Streicher. Mit sieben gleichberechtigten Bläsersolist*innen spielt das Werk virtuos mit den Grenzen zwischen Solopart und symphonischem Zusammenklang und lässt individuelle Stimmen zugleich zu einem organischen, facettenreichen Ganzen verschmelzen.
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