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Zwei musikalische Erzählungen voller Andeutungen und ungelöster Geheimnisse stehen im Mittelpunkt. In beiden Werken bleibt Vieles unausgesprochen, wodurch Raum für Vorstellungskraft und unheimliche Stimmung entsteht.
Gabriel Faurés Musik zu Pelléas et Mélisande zeichnet sich durch lichtes, schwebendes Klangbild und fließende Gesten aus. Die später ergänzte „Sicilienne“ setzt sich mit ihrer weitgespannten Melodie einfühlsam ab. Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg zeigt eine konzentrierte, zurückgenommene Tonsprache wie ein kühler Hauch durch eine unheimliche Szenerie.
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