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Die Toccata von Bohuslav Martinů eröffnet mit unheimlichem Rauschen und schabenden Streichern. Nach einem flirrenden Bass setzt ein klares Klavier einen kurztonalen Kontrapunkt, bevor die Musik wieder zersplittert wirkt. Haydns Oboenkonzert bleibt der Formstrenge der Wiener Klassik verhaftet, auch wenn seine Entstehung unsicher ist und die Solostimme von Ramón Ortega Quero glänzt. Unter der Leitung von Ruth Reinhardt folgt abschließend Dvořáks Symphonie Nr. 6, in der der Komponist eine spezifisch tschechische Klangwelt anstrebt.
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