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KANONENFIEBER bringt den Krieg auf die Bühne und versteht sich als Mahnung an die Schrecken vergangener Schlachten. Eine drohende Wolke in Form einer geballten Faust bildet bildstarkes Leitmotiv und verdichtet die Inszenierung zu einem bedrückenden Panorama. Mit Donner, Rauch und Stahlklang werden die Fronten des Ersten Weltkriegs und die Schicksale derer erzählt, die in seinem Feuer verloren gingen. Statt Triumph zieht Verzweiflung, Asche und Rauch durch die Stücke und fordert zum Nachdenken über Verlust und Erinnerung heraus.
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