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Das Motus Quartett präsentiert ein Programm in drei musikalischen Räumen, die als seelische Momentaufnahmen wirken. Anton Weberns Langsamer Satz eröffnet mit spätromantischer Wärme und leuchtender Klangschönheit. Darauf folgt Dmitri Schostakowitschs 8. Streichquartett als scharfer Kontrast, geprägt von Erinnerung, Schmerz und existenzieller Spannung. Den Abschluss bildet Franz Schuberts letztes Streichquartett in G-Dur, ein monumentales Werk zwischen Trost und Abgrund mit lyrischer Schönheit und eruptiver Dramatik.
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