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Ausgangspunkt dieses Klavierprogramms ist die barocke Suite als Gestaltungsidee. Nicht zur Rekonstruktion, sondern um Musik über Jahrhunderte hinweg als Folge geschlossener Miniaturen erlebbar zu machen. Louis Couperins Werke sind als einzelne Tänze überliefert, bei François Couperin treten bereits poetische, bildhafte Miniaturen hervor. Viele spätere Klavierstücke erschienen dem Programmleiter wie entfernte Verwandte jener Tänze, sodass aus thematischen und intuitiven Verknüpfungen ein eigenes Suite-ähnliches Programm entstand. Manche Bezüge sind deutlich, etwa Prokofjews Anleihen an barocke Vorbilder, andere erscheinen eher als subtile Reminiszenzen wie Bolcoms Nocturne, das an eine Sarabande erinnert.
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