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Die Führung verfolgt die Entwicklung weiblicher Schönheitsideale von der Tradition der venezianischen Hochrenaissance bis zum 19. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die Nanna als Sinnbild eines klassisch geprägten Idealbildes, das Distanz, Würde und Zeitlosigkeit betont.
Im Dialog mit Werken wie Franz von Lenbachs Kopie nach Tizians „Venus von Urbino“ wird sichtbar, wie Künstler die Renaissance aufnehmen, transformieren und eigenständig weiterentwickeln. Neben formalen und ikonographischen Aspekten rücken auch gesellschaftliche Vorstellungen von Weiblichkeit in den Blick. Von und mit Katharina Lorens.
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