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Der Abend ist Teil der Reihe „Gender Salon“ und widmet sich kreativen und produktiven Auseinandersetzungen mit Gender an den Schnittstellen von Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft. Die Soziologin Andrea Newerla beleuchtet in einem Vortrag Alternativen zum traditionellen Romantikdiktat und fragt nach neuen Formen des Zusammenlebens jenseits der Zweierbeziehung. Dabei werden gesellschaftliche Brüche thematisiert, etwa sinkende Heiratsbereitschaft, steigende Scheidungsraten, Zunahme von Ein-Personen-Haushalten sowie wachsende Vereinsamung und Alleinerziehendenquoten. Anhand ihrer Veröffentlichungen untersucht sie, warum die romantische Paarbeziehung weiterhin als Hauptgarant für Nähe gilt und welche sozialen Modelle stattdessen denkbar sind.
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