Die amerikanischen Bauprogramme in der Landeshauptstadt München (1950 – 1957) | Gero Suhner

Freitag, 16. Oktober 2026 um 19:00 Uhr

Giesinger Bahnhof · Gepäckhalle·Giesinger Bahnhofplatz 1, 81539 München

In den frühen Jahren des Kalten Krieges entstanden in München großflächige Family Housing Areas, mit denen Angehörigen der US-Streitkräfte Wohnraum bereitgestellt wurde. Auf diese Weise wurden mehr als 2.000 Wohnungen geschaffen, die in Zuschnitt und Ausstattung ungewöhnlich für Münchner Verhältnisse waren und zudem zur Freigabe zuvor beschlagnahmter ziviler Wohnungen beitrugen.

Die typisierten Wohngebäude wurden von lokalen Architekten angepasst und sollten auch nach der Stationierung hochwertigen Wohnraum bieten. Besonders die Amerikanische Siedlung im Perlacher Forst und die Bundes-eigene Wohnanlage München Nord prägen heute als identitätsstiftende Stadtquartiere mit städtebaulichen Merkmalen und aufwendigen Architekturdetails.

KI-Zusammenfassung