Vom 22. bis 23. Oktober findet in der Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, eine interdisziplinäre Tagung zum Thema Jüdisches im Archiv statt. Thema sind Archive als Orte des Bewahrens, Ordnens und Erinnerns sowie die Frage, welche Funktionen Archive in der modernen jüdischen Geschichte hatten und was das „Jüdische“ eines Archivs ausmacht. Die Vorträge werden überwiegend auf Englisch gehalten. Beginn ist jeweils um 10.15 Uhr. Die Tagesprogramme enden gegen 17 Uhr.
Am Donnerstag, 22. Oktober, hält Benjamin Balint um 19 Uhr die Keynote Lecture „Sacred Scraps, Restless Papers: Jewish Archives from Geniza to Kafka“. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Monacensia mit dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs. Die Teilnahme ist kostenfrei.