Bundesbauministerin Verena Hubertz und Vertreterinnen und Vertreter der Stadt haben das geplante FlaucherQuartier als Beispiel für die Anwendung des sogenannten Bauturbos vorgestellt. Die Regelung im Baugesetzbuch erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen, auf ein reguläres Bebauungsplanverfahren zu verzichten. Die Stadt München hat im ersten Halbjahr 2026 der Anwendung des Bauturbos für insgesamt rund 2.100 Wohnungen zugestimmt. Für das FlaucherQuartier wird genannt, dass dadurch die Schaffung des Baurechts nach Angaben der Beteiligten um etwa zwei Jahre beschleunigt werden kann.
Das Quartier liegt zwischen Hans-Preißinger-Straße und Schäftlarnstraße nahe dem Kulturzentrum Gasteig HP8. Geplant sind nach Angaben der Projektverantwortlichen rund 210 Wohnungen überwiegend für Beschäftigte der Daseinsvorsorge sowie eine Kindertageseinrichtung. Weitere Details zu Zeitplan und Genehmigungen wurden in der Quelle nicht genannt.