Der Deutsche Olympische Sportbund hat München als deutschen Kandidaten für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 gewählt. Die Entscheidung fiel in der außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden mit 91 zu 50 Stimmen gegen Köln-Rhein-Ruhr. Die Kandidatur wird nun für das weitere Verfahren beim Internationalen Olympischen Komitee gemeldet.
Die Stadt, der Freistaat Bayern, der DOSB und der Bund sollen gemeinsam eine internationale Bewerbungsunterlage erarbeiten. Ziel ist der Eintritt in den sogenannten Strategic Dialogue mit dem Internationalen Olympischen Komitee voraussichtlich im Frühjahr 2027. Die Stadt kündigte an, die weiteren Schritte und die Arbeitsstruktur voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte zu erläutern. Oberbürgermeister Dominik Krause und Sportreferent Florian Kraus begrüßten die Entscheidung.