Abfallwirtschaftsbetrieb München führt neues Gebührenmodell ein

Der Kommunalausschuss des Stadtrats hat einem neuen Gebührenmodell für den Abfallwirtschaftsbetrieb München zugestimmt. Vom Gebührenzeitraum 2028 an setzt sich die Abfallgebühr aus einer Grundgebühr und einer Leistungsgebühr zusammen. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Vollversammlung am 30. September.

Die Grundgebühr deckt Kosten, die unabhängig von der individuellen Müllmenge entstehen. Dazu gehören zum Beispiel Fahrzeuge, Behälter, Entsorgungsanlagen, IT sowie Verwaltung und Serviceleistungen. Die Leistungsgebühr richtet sich nach Behälterart, Behältergröße und Leerungsrhythmus und bildet die tatsächlich genutzten Leistungen ab. Bio- und Papiertonnen bleiben günstiger als Restmüllbehälter. Die konkrete Höhe der Gebühren für den neuen dreijährigen Zeitraum wird noch ermittelt.

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Quelle

Aus der Rathaus-Umschau, Ausgabe 178/2026. Dies ist eine redaktionelle Fassung — den vollständigen amtlichen Text findest du in der Originalmeldung.

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