Die Stadt plant einen digitalen Mietenmonitor. Das Sozialreferat legt dem Sozialausschuss am 24. September eine entsprechende Beschlussvorlage vor. Das Tool soll öffentlich zugängliche Wohnungsangebote automatisch mit dem gültigen Mietspiegel abgleichen und Vermieterinnen und Vermietern Hinweise zu möglichen Mietpreisüberschreitungen geben. Das Projekt ist bis zum 31. Dezember 2028 angelegt und soll anschließend evaluiert werden.
Betroffen sind Vermieterinnen und Vermieter sowie Mietinteressierte in München. Die Stadt kann nicht in privatrechtlich abgeschlossene Mietverträge eingreifen. Die städtische Mietberatungsstelle besteht seit 1981 und führt jährlich rund 25.000 Beratungsgespräche. Die Stadt sieht rechtliche Hürden bei der Ahndung von Mietwucher und fordert eine Änderung der gesetzlichen Regelungen auf Bundesebene.